Demo gegen rechte Gewalt

Aufruf des Bündnisses gegen rechte Gewalt:

Hetzparolen gegen Migrant_innen, den Holocaust befürwortende Schmierereien, Todesdrohungen und gewalttätige Überfälle auf Andersdenkende – seit einigen Jahren existiert eine junge und überaus aktive Neonaziszene in Bückeburg. Diese konnte sich unbeachtet von der Öffentlichkeit, seit Anfang 2008 weitgehend ungestört entwickeln. Sie erlebte besonders im vergangenen Jahr 2010 einen besorgniserregend steilen Anstieg an Gewaltbereitschaft und ist zunehmend besser organisiert.

Angefangen haben die Naziaktivitäten mit Stickern und Schmierereien, zurzeit zeichnet sich die Szene jedoch durch anhaltende Gewalttaten aus. Unter Anderem wurde mit Steinen und Zwillen die Fensterfront einer Wohnung eines vermeintlichen Linken zerstört, wobei die Bewohner in der Wohnung anwesend waren und nur durch Zufall nicht von den Stahlgeschossen verletzt worden sind.
In den letzten Monaten stachen besonders zwei sehr schwerwiegende gewaltsame Angriffe auf Antifaschisten hervor. In beiden Fällen kamen seitens der Nazis Teleskopschlagstöcke und andere Waffen zum Einsatz. Einem der verletzten Antifaschisten wurde so oft auf den Kopf eingetreten, dass dieser im Gesicht operiert werden musste, was einen längeren Klinikaufenthalt nach sich zog.
Ein weiterer Fall spielte sich mitten in der Innenstad ab: Neonazis schlugen einen Jugendlichen nieder und verletzen ihn u.a. mit Schlagringen, ohne das Passanten eingriffen.
Bückeburger Antifaschist_Innen bekamen mehrfach Morddrohungen per Post, wie bspw. einen Trauerflor und Werbung für ein Bestattungsinstitut, wo handschriftlich der Satz „Wir machen auch Hausbesuche“ unterstrichen worden ist.

Die Bückeburger Naziszene setzt sich maßgeblich aus SchülerInnen und jungen Erwachsenen unter 20 Jahren zusammen. Doch seit einiger Zeit ist diese kleine Struktur mit dem Neonazi-Netzwerk „Westfalen Nord“ verknüpft. Die Kader dieser überregional aktiven und für den Naziaufmarsch in Bad Nenndorf verantwortlichen Kameradschaft, schulen und bestärken die z.T. minderjährigen Nachwuchsnazis und heizen sie zu immer gewalttätigeren Übergriffen an.
So ist der Anmelder des jährlichen „Trauermarsches“ in Bad Nenndorf, Marcus Winter, Mitinitiator der Angriffe und eine treibende Kraft, was den Versuch der jungen Nazis angeht, Bückeburg zu einer „national befreiten Zone“ zu machen.

In Bückeburg ist es inzwischen fast alltäglich, dass einzelne, von den Nazis als Linke identifizierte Jugendliche von größeren Gruppen dieser neuen Nazigeneration durch die Straßen gejagt, bedroht, mit Waffen angegriffen und verletzt werden.

Die örtliche Presse unterstützt von Polzei und Politik, spielt dieses Problem systematisch herunter. Sie behauptet, es gäbe in Bückeburg keine organisierte rechte Szene. Vielmehr sehen die Verantwortlichen das Problem darin, dass eine linke Szene existiert, was ihrer Meinung nach die Nazis erst auf den Plan rufe.
Als Konsequenz auf die immer währenden Angriffe gegen AntifaschistInnen hat sich nun in Bückeburg ein Bürgerbündnis „Gegen jeden Extremismus“ gegründet, in welchem mehrere Parteien des Ortes vertreten sind.
Dieses Zeichen ist unserer Ansicht nach ein Schlag in das Gesicht eines Jeden, der und die sich gegen die anhaltende Nazigewalt in Bückeburg stellt.

Da die Politik die Augen vor dem eigentlichen Problem – den Nazis – verschließt, ist es nun an uns, die Öffentlichkeit darauf aufmerksam zu machen, dass Bückeburg eine aktive, gewalttätige rechte Szene hat, die überregional vernetzt und von verurteilten Gewalttätern geschult ist.

Wir können und wollen nicht weiter zusehen, wie Tatsachen verleugnet, verfälscht oder verharmlost werden!
Die rechte Gewalt darf nicht verschwiegen werden!
Dem Naziterror in Bückeburg und anderswo entschlossen entgegentreten!!!

Demo am 09. April 2011 // 14.30 Uhr Bahnhof Bückeburg

Save Me Kampagne

Am Mittwoch, den 17.11.2011, werden wir gemeinsam mit verschiedenen Organisationen ein erstes Vernetzungstreffen zur Save-Me- Kampagne einberufen!
Die Kampagne fordert einen Beschluss des Kreisrats ein dauerhaftes Resettlement Programm für Flüchtlinge aufzubauen ( www.save-me-kampagne.de ). Natürlich sind alle Interessierten herzlich willkommen!
Getroffen wird sich in der alten Polizei um 19Uhr.

Castor Proteste- der Erfolg einer Bewegung

Bunte Fahnen, Menschen auf den Schienen, gute Laune so weit das Auge reicht. An die 5000DemonstrantInnen wurden auf der Schienenblockade in Harlingen gezählt. Von den Seiten wurden wir mit Suppe, Decken und Elektro Mucke beliefert – um uns herum im Spalier die Cops mit breitem Kreuz und entschlossener Miene. Doch auch wir waren entschlossen. Obwohl die vorherige Nacht um halb 5 beendet war und sich uns beim Blick aus dem Fenster ein Aufgebot an Transportpanzern und Wasserwerfen offenbarte, hielt uns trotzdem nichts von der Blockade ab. Während mutige GenossInnen ab 5Uhr morgens die Schienen zu schottern versuchten, bildete die riesige Blockade das nächste Hindernis für den Castor. Zusammen mit tausenden Menschen aus allen Berufen, allen Orten Deutschlands konnten wir uns unter einer Forderung vereinigen: Schaltet die Atomkraftwerke ab – JETZT!
Der Castor hat sich 12 Stunden verspätet und die Bevölkerung steht zu großen Teilen hinter uns. Wir freuen uns auf diesen Erfolg und hoffen, dass es keinen nächsten Castor Transport gibt.




Anti-Castor Demo im Wendland

Am 5.November ist es wieder so weit – der Castor rollt. Mit ihm Tonnen an radioaktivem Müll, welcher noch die Kinder unserer Kinder zum strahlen bringt!
Atomkraft ist weder sicher noch Umweltfreundlich. Die Alternativen sind da und es ist an uns, sie zu erkämpfen! Am 6.11. fahren auch durch Schaumburg mehrere Busse nach Dannenberg um Demonstrationswillige Menschen kostenlos/günstig die Möglichkeit zu geben, ihren Unmut auf die Straße zu tragen. Wenn auch du Lust hast etwas zu verändern, melde dich bei uns oder einer anderen Organisation, welche nach Dannenberg fährt!
vamos-shg@gmx.de

Blog inaktiv

Leider verlegte unser Admin die Login- Daten. Zwar war unser Blog de-facto tot- jedoch wurde unsere Basisgruppe um so lebendiger!
Neben Infoständen, Film- und Diskussionsabenden haben wir an Demos teilgenommen und konnten unsere Mitgliedergröße immens steigern.
Von nun an wird die Page wieder regelmäßig aktualisiert.
Rotfront!

Polizei setzt Nazi-Demo durch

Dank eines Großaufgebots der Polizei konnten etliche Nazis am 5.Juni störungsfrei in der Hildesheimer Nordstadt marschieren. Unter dem Slogan „Tag der deutschen Zukunft“ versuchen die Faschisten ihre menschenverachtende Ideologie zu verbreiten und etablieren. Obwohl die Hildesheimer Nordstadt voll mit AntifaschistInnen war, gelang es nicht, die Route der Nazis zu erreichen und zu blockieren. Nicht nur jede Kreuzung, Brücke und Gasse war mit Polizei versperrt, auch wurde entlang der Naziroute mit Hundestaffeln patrouille gelaufen und Helikopter beobachteten das Gebiet.

1. Mai

Am 1.Mai, dem Kampftag der Arbeiterklasse, veranstalteten IG Metall & Ver.di ein Fest mit viel Kultur, Unterhaltung und Politik. Auch wir haben das Fest mit einem Infostand bereichert und hatten die Gelegenheit mit vielen Menschen zu diskutieren.
Am 1.Mai 1886 protestierten die Chicagoer ArbeiterInnen auf dem Haymarket für ihre Rechte auf gerechten Lohn kürzere Arbeitszeiten. Es wurden Streiks ausgerufen und die Polizei ging 2Tage später gewaltsam auf die Demonstranten los. Acht der Organisatoren wurden verhaftet und 4von ihnen hingerichtet.
Seither steht der 1.Mai für den Protest der Arbeiterbewegung gegen Unterdrückung und Ausbeutung.

La Joven Revolución Hondureña

Am 27.4. konnten wir in der alten Polizei den Film „La Joven Revolución Hondureña“ vorführen. Mit über 20Menschen war die Vorstellung gut besucht. Nach der Aufführung blieb noch Raum zum diskutieren.

KettenreAktion

Während einige unserer GenossInnen die Menschenkette zwischen Brunsbüttel und Krümmel am 24. April direkt unterstützten, haben andere die Aktion mit einem Infotisch in Stadthagen supported.
Atomenergie ist weder sauber, noch sicher oder günstig. Während die Produzenten dank hoher Subventionen und einem hohen Marktpreis Milliarden mit Atomenergie verdienen, kommt bei dem Verbraucher keine Preissenkung an. Mit 147.000TeilnehmerInnen und einer Länge von 120Kilometern hat die KettenreAktion gezeigt, dass der Druck auf die Bundesregierung wächst und die Bevölkerung genug von Atomkraft hat!
Atomkraft abschalten!

Bundeswehr raus aus Afghanistan!

Nachdem erneut deutsche Soldaten und etliche, afghanische Zivilpersonen, Widerstandskämpfer und Militärs sterben mussten, zieht die deutsche Politik und Medienlandschaft Konsequenzen: das militärische Equipment sei einfach unzureichend!
Dieser infamen Augenwischerei all der Hobby-SunTzu´s in Politik und Mainstream-Presse müssen wir als radikaler Jugendverband entgegentreten! Während hier in der Politik Afghanistan nur ein lästiges Thema ist, welches ein diplomatisches Abwägen zwischen Wählerstimmen und internationalen Beziehungen, so wie geostrategischen Interessen bedarf, geht es in Afghanistan um konkrete Lebensbedingungen! Das diese sich, entgegen offizieller Behauptungen, nicht verbessert, sondern verschlechtert haben, beweisen unzählige Studien und Aussagen von Menschen, welche vor Ort tätig sind. Während Karsai, scherzhaft ob seines schwindenden Einflusses „Bürgermeister von Kabul“ genannt, Warlords in sein Kabinett holt und engagierte Frauenrechtlerinnen aus dem Parlament verbannt, wird in Deutschland behauptet, man habe es mit einer Demokratie zu tun. Auch die Situation der Frauen hat sich, entgegen der Behauptungen, durchweg verschlechtert. Die einzigen Kräfte, welche wirklich helfen könnten, sind zivile Organisationen. Doch die Militärs verlangen die Hilfsorganisationen zu „schützen“– da das Militär aber weniger durch Brunnen bauen, denn durch Bomben werfen bekannt ist, bedeutet dieser „Schutz“ mehr Gefahr denn alles andere! Aus diesem Grund arbeiten nur noch wenige Hilfsorganisationen in Afghanistan.
Das der militärische Weg in eine Sackgasse führt ist nun ausreichend bekannt. Wenn es wirklich um Hilfe, statt geostrategischer Interessen geht, kann die Losung nur heißen:

Bundeswehr raus aus Afghanistan!






Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien: